Folge 5 | ...und jetzt, Michael Fürst und Dr. Yazid Shammout? Der Nahostkonflikt und wir in Deutschland.

Shownotes

„Wie können ein Jude und ein Palästinenser beste Freunde sein?“ – eine Frage, die aktueller kaum sein könnte.
 In dieser Folge sprechen Michael Fürst, Präsident des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und Dr. Yazid Shammout, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Hannover über den Nahostkonflikt, persönliche Verluste und den wachsenden Druck auf ihre Communities in Deutschland. Wie hält Freundschaft einen Krieg aus? Wie tief sind die Gräben wirklich? Und gibt es überhaupt noch Hoffnung auf Verständigung?
Ein intensives Gespräch über Konflikt, Identität und die unbequeme Realität, dass der Krieg längst auch in Deutschland spürbar ist.
©Bild Dr. Yazid Shammout: DANA Senioreneinrichtungen GmbH.

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00:00:00: Moin und hallo zusammen, herzlich willkommen zur nächsten Folge von Und Jetzt.

00:00:04: Wir haben uns ja vorgenommen wirklich wichtige Themen mit sehr interessanten Gesprächspartnern zusammen zu diskutieren und ich glaube dem Anspruch wären wir heute gerecht.

00:00:13: es geht um ein Thema das hat ganz viele Menschen in den letzten Monaten durchgerüttelt und rüttet immer noch durch und zu Gast haben wir einen Freundespaar dass es so vielleicht kein zweites mal gibt.

00:00:29: Und ich darf den ersten Freund vorstellen, das ist Herr Michael Fürst Anwalt und seit neunzehnundachtachzig Vorsitzende der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen.

00:00:39: Herzlich Willkommen Michael!

00:00:52: in Niedersachsen und damit schon auch Mitsprecher der Palästinenser.

00:00:57: In ganz Nieder Sachsen, er ist Geschäftsführer und Inhaber eines großen Pflegeunternehmens und seit vielen Jahren aber vor allen Dingen auch mit für die Sache seiner palästinenzischen Landsleute unterwegs.

00:01:12: ja und die beiden sind Freunde.

00:01:14: wie kann das angehen?

00:01:15: Das fragt mich auch.

00:01:19: Aber irgendwie haben wir es geschafft?

00:01:20: Ja, das ist schon eine ganz schöne Zeit eigentlich.

00:01:24: Sag mal, wie schafft man das unter solchen Bedingungen Freunde zu sein?

00:01:32: Also ich glaube zunächst einmal, man darf nicht alles mal so ernst nehmen.

00:01:35: Man muss auch den anderen verstehen und man muss nicht alles richtig finden was der andere macht.

00:01:42: aber man muss ihn tolerieren Man muss ihn respektieren und wie gesagt nicht alles was auch unter dieser Prasselt, muss gleich als politisches Undink hingenommen werden.

00:01:57: Da müssen wir auch mal drüber stehen.

00:02:01: Ja es wird mir schwer mit Michael das Toschtus jetzt in die Tür laufen wollen.

00:02:05: Nein ich glaube... Das Wichtigste daran ist, dass wir eine lange, sehr fundierte Freundschaft haben miteinander.

00:02:18: So dass wenn Außenereignisse – das ist ja nicht ein Konflikt zwischen uns beiden, es ist ja auch nicht um Geldstreiten, was wir uns gegenseitig schulden oder so.

00:02:30: Es geht nur darum und es ist ein Ausseinkonflikt, das uns beide berührt!

00:02:34: Aber wir haben in gewisser Weise einen gesunden Abstand zu dem Ganzen, dass wir uns das nicht nun so verinnerlichen, sondern dass wir durch auch unterschiedliche Meinungen zu den Ereignissen haben.

00:02:46: Aber trotzdem eine fundierte Freundschaft haben und das muss eine Freundschaft aushalten können!

00:02:53: Wie kam das zustande?

00:02:54: Also wo habt ihr euch das erste Mal begegnet und habt dann Freundschaft

00:02:57: geschlossen?!

00:02:58: Was ist passiert?

00:02:59: Er ist schuld daran.

00:03:00: Ja, wie immer!

00:03:01: Wir haben uns das erste Mal bei Stefan getroffen nachdem Jasic Hamoud an den damaligen Oberbürgermeister in Hannover herangetreten war weil er eine jüdische Gemeinde kennenlernen wollte und für Stefan Wall war es natürlich ganz einfach.

00:03:20: wir kannten ihn auch schon viel länger und er hat also die beiden jüdischen Gemeinden an den runden Tisch, das Urmaß ist herangeholt.

00:03:30: Und ja sieht vermut dazu und dann haben wir miteinander diskutiert und wir beide waren uns es war relativ einfach ganz sympathisch.

00:03:43: die andere Beteiligten von der anderen jüdischen Gemeinde waren nicht so angetan von diesem Besuch und brachten auch sehr deutlich zum Ausdruck Es geht weiter.

00:03:56: Und dann haben wir das Fortgesetzsgespräch, aber mit unseren Vorständen in der jüdischen Gemeinde Hannover.

00:04:06: Dazu kann ja sieblich was sagen.

00:04:08: und dann ging es weiter über diverse andere wichtige Positionen.

00:04:14: Wir haben hier nicht weit von hier am Klagesmarkt eine Demo gehabt und gemeinsam mit Stefan Weil, gemeinsam mit dem damaligen Ministerpräsidenten Christian Wölff gegen rechts.

00:04:27: Und da haben wir wirklich sehr gut miteinander kooperiert unter den Fahnen der Pelsennenser und für uns immer wieder dieselben Fahndes israelischen Davidsterns.

00:04:40: also so ging es los.

00:04:42: Das waren aber ja noch vergleichsweise idyllische Zeiten obwohl sie einem nie idyllisch vorkamen im Vergleich zu dem, was in den letzten Monaten und Jahren im Nahen Osten passiert ist.

00:04:55: Und da komme ich nochmal auf die Ausgangsfrage zurück – das muss doch auch für euch beide eine echte Zerreißprobe gewesen sein!

00:05:01: Denn die Situation nach dem Angriff der Hammers im

00:05:07: Oktober-Zw.A.,

00:05:10: wo noch nie so viele Juden umgebracht worden waren seit der Shoah wie an diesem Tag hat die Menschen in Israel, die Juden in Israel enorm umgetrieben und auch die in Deutschland.

00:05:23: Und was dann danach gefolgt ist im Gaza?

00:05:25: die harten Flächenbomberne Maus, dieser brutale Krieg der Stadt gefunden hat.

00:05:30: Der überall unfassbare Opfer gekostet hat und der ja auch wie ich weiß in deiner Familie viele, viele Menschen das Leben gekostete hat.

00:05:38: Er muss auch die Menschen in deinem Umfeld und zwar nicht nur im Gaser umgetrieben haben.

00:05:43: also ihr musstet ja auch ständig Erwartungen von euren gemeinten Gericht werden?

00:05:48: Wie schafft man das?

00:05:50: Ich glaube dass ist einer dieser herausragenden Moment gewesen, dass wir mit einer Situation konfrontiert werden.

00:06:01: Für viele ist das plötzlich gekommen.

00:06:06: für uns beide die wirklich echte Demokraten sind haben wir einen Prozess über die Jahrzehnte in dem wir nun wirklich miteinander befreundet sind Beobachten können, dass es einen Abtriften auf beiden Seiten gibt.

00:06:21: Also eine Radikalisierung in der Konfliktanschauung nicht Lösung.

00:06:28: Auf beiden Seiten so, dass das irgendwann zu irgendeinem Knall kommen wurde war uns eigentlich ziemlich bewusst weil wir wirklich die Zähne so beobachtet haben.

00:06:39: Deshalb unsere Reaktion darauf, ich glaube am neunten Oktober bereits ein gemeinsames Kommunikär veröffentlicht haben, ein Statement zu dem siebten Oktober aber auch das was darauf eventuell folgen wurde abgegeben haben.

00:06:58: Deswegen traf es uns beide nicht einmal so plötzlich überraschern sondern wir haben fast befürchtet dass ist irgendwie etwas passieren würde.

00:07:06: dass in dieser Art und Weise nun in dieser Dramatik auf am siebten Oktober und was darauf folgte, war sicherlich nicht von uns zu erwarten.

00:07:15: Aber du hast insofern recht für uns ist das untereinander.

00:07:20: Könnten wir weil wir an dem Prozess befolgen zweitens?

00:07:24: Wir haben eine enge Freundschaft.

00:07:25: drittens haben wir eine objektive Betrachtung Und auch wenn es teilweise sehr emotional ist aber trotzdem können wir uns nochmal bis bis drei zählen und dann erst mal zusammenreißen.

00:07:38: der Druck innerhalb der Gemeinden ist immens.

00:07:41: Das muss man einfach mal sagen, dass man auch dort viel mehr zu kämpfen hat als das wir miteinander das zu tun hätten.

00:07:50: Also ich glaube auch schon, dass eine Auseinandersetzung zu erwarten war.

00:07:55: es waren nicht zu erwarteten dieser Terrorangriff vom siebten Oktober damit hatte ich nicht gerechnet so etwas Ich glaube er hatte keiner mitgerechnet sondern es waren eben kriegerische Auseinsetzungen.

00:08:08: durchaus zu erwarte dass das nun zu einem jetzigen Ende, nehmen wir das jetzt mal als Ende wie es jetzt im Augenblick ist führen würde.

00:08:19: Auch damit habe ich nicht gerechnet.

00:08:21: Ich habe nicht solche gleich mal kriegerischen Orten an der Setzung in dieser Form erwartet.

00:08:30: Wir werden natürlich schon in unseren Gemeinden in Anspruch genommen.

00:08:33: Das war keine Frage.

00:08:35: die Probleme, mit denen wir uns herangetragen werden sind ja vielfältig.

00:08:40: Da geht es nicht nur um die pärzinentische Gemeinde oder jüdische Gemeinden, da geht's auch darum um Universitäten, da gibt's um Angriffe gegen Juden und Angriffen gegen Pärzenenser.

00:08:52: Mit all dem haben wir fast jeden Tag zu tun und wir werden jeden Tag befragt ob wir das akzeptieren wenn an der Universität Hannover eine pärzenentische Gruppe streikt oder eine jüdische Dozentin beleidigt wird, angegriffen wird oder theoretisch auch vorlesungen unterlassen werden müssen.

00:09:15: Weil man Angst hat das dort handgreiflich etwas unternommen wird.

00:09:20: Mit all dem müssen wir nun ständig umgehen, ständige Gespräche führen.

00:09:25: Es werden Strafanzeigen erstattet, es werden Einstellungen kommen von den Staatsanwaltschaften.

00:09:32: Das ist derzeit Gang und Gebe.

00:09:36: Aber wir beide können damit umgehen unter dem Gesichtpunkt, dass wir nicht in allen Punkten übereinstimmen.

00:09:43: aber wir haben beide eine grundlegende demokratische Auffassung von allen Dingen Und mit diesem Demokratieverständnis versuchen wir umzugehen.

00:09:54: Also eure Meinungen sind ja durchaus auseinanderliegend.

00:09:58: Wenn wir jetzt nochmal auf das Podcast Moto schauen könnt ihr euch denn an einem Tisch, an einem Küchentisch vielleicht hinsetzen und sagen wie es jetzt weitergehen soll.

00:10:08: Könnt ihr euch auf ein bestimmtes Mindestmaß einigen oder fällt euch das auch schon schwer?

00:10:15: Also wir beide könnten das sofort, ja.

00:10:17: Nur... Das wird nicht umgesetzt was wir wollen!

00:10:20: Ja also wenn es nach uns ging, dann würden wir den Nobelpreis kriegen statt Trump und wir würden es aber hinbekommen wahrscheinlich.

00:10:28: Wenn wir dürfen, nein.

00:10:29: Wir beide haben natürlich schon Auffassung die durchaus sag ich mal dazu führen könnten eine friedliche Koexistenz zwischen Pelsenensern und Israelis zwischen israelischen arabern und jüdischen araben und jüdischen israeli so herbeizuführen, das als würden wir schon hin bekommen.

00:10:54: Wir wissen ganz genau er sieht weiß ganz genau was seine personelle vorstellung haben und ich glaube zu wissen was die demokratischen israelische vorstellungen haben.

00:11:06: wenn man die unter einen hut bekommen könnte dann würde man sehr schnell diese auseinandersetzung irgendwie zurückführen können.

00:11:14: Es gibt aber Probleme, sag ich mal... Jetzt

00:11:17: hast du uns natürlich neugierig gemacht!

00:11:19: Wie sehe denn der Charmut Fürst oder Fürst-Charmut-Plan?

00:11:24: Wie seht ihr den aus?

00:11:25: Jetzt

00:11:26: muss man einiges verraten jetzt,

00:11:27: ne?!

00:11:30: Das ist ja so ähnlich wie mir Trump erzählt, es gibt also gar kein Problem mehr und wir wissen nicht was da rauskommt.

00:11:39: Beide sind uns darüber einig, glaube ich, dass die Siedler-Problematik gelöst werden muss.

00:11:50: Ganz dringend gelöst sein muss.

00:11:51: Die Sichterproblematik eines der Hauptprobleme in dem dortigen Bereich.

00:11:58: Also für diejenigen, die nicht genau wissen, Siedlers Problematik einfach übersetzt sei es jeden Tag neben jüdische Siedlern, palästinensischen Eigentümern ihr Land weg und machen noch viele andere schlimme Sachen.

00:12:12: So kann man das sagen, richtig?

00:12:13: Ja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen zu weit zum Fassenden denn es gibt ja auch Gerichtsurteile, dass sie wieder zurückgehen müssen oder nicht dürfen.

00:12:23: also israelische Gerichte das nicht dürfen aber die setzen sich über solche Sachen hinweg sind relativ brutal Und das ist etwas was wir beide überhaupt nicht teilen können, ja beide nicht teilen können.

00:12:37: Aber ich glaube die Siedlerprothematik wird eines der Hauptprobleme bleiben denn ich kann mir nicht vorstellen dass wir eine zwei Staatenlösung die wir beide und immer noch vorstellen hinbekommen können mit den Siedlern in der Westbank.

00:12:54: das wird eines sehr großen Probleme bleiben.

00:12:56: Und wie sieht es im Gaza aus?

00:12:59: Also Gaza ist ein Teil Palästinas, dass man das so im Moment nun als Aufkunde der letzten zwanzig dreißig Jahren durch die Herrschaft von Hamas in Gaza nun das ein bisschen sich abgespaltet hat heißt nicht, dass es eine historische Tatsache ist sondern das ist einer für meine Begriffe an vorübergehendes Phänomen was wieder zur Zusammenführung Gaza und Westbank unbedingt enden muss.

00:13:25: dieser Spaltung darf es nicht geben, weder politisch noch geografisch ist sowieso.

00:13:29: Aber politisch und sozial darf es das nicht

00:13:32: geben.".

00:13:32: Also ich denke GASA braucht unbedingt ein Wiederaufbauprogramm um.

00:13:41: vieles erinnert an der deutsche Geschichte total.

00:13:43: Nach dem Zweiten Weltkrieg, wir hatten den Marschauplan

00:13:46: etc.,

00:13:46: da wurde Deutschland super aufgebaut und zu einem der super Wirtschaftsmächter in der Welt später sich entwickelt.

00:13:52: also Es gibt Lösungen, die Siedlerproblematik ist für mich nicht so ein Problem.

00:13:59: So wie die Sieder kommen können sie wieder zurückgehen das ist ganz klar.

00:14:03: Also es gab Millionen Juden die irgendwo nach Palästin eingewandert sind in den dreißig-vierzigerjahren und das war kein Problem.

00:14:12: warum können die siedler also nicht wieder zurück in ein paar Kilometer weiter?

00:14:16: Das denke ich.

00:14:17: wenn an politischer Wille da ist lässt sich das auch durchsetzen.

00:14:21: Ich glaube, wir mit Michael übereinstimmen, dass wir eine Art Zweistattenlösung unbedingt haben müssen.

00:14:28: Jetzt umso mehr dadurch, dass dieser Zwiespalt im Moment und diese gegenseitige Hass im Moment mega groß ist, dass man das mit einem Federstrich wegschaffen kann – es ist ein bisschen schwierig aber nochmal!

00:14:45: Deutsche Geschichte Erzfeind Frankreich.

00:14:49: Man hat es geschafft, innerhalb von wenigen Jahren aus der Erzfeindschaft eine enge Freundschaft die Jahrzehnte lang hält zu erschaffen.

00:15:00: Also das geht!

00:15:02: Das ist machbar für verschiedene historische Ereignisse.

00:15:05: und können wir das nachvollziehen?

00:15:06: Das

00:15:06: ist aber nur, wer sieht ... Wir können Deutschland-Frankreich nicht vergleichen mit Israel, Palästina.

00:15:13: Aber wir haben da einen Riesenunterschied.

00:15:15: Deutschland Frankreich sind beides christliche Staaten Und wir haben hier das Problem zwischen Juden und Muslime zu einem großen Teil.

00:15:25: Wenn die Muslime nicht endlich erklären, dass sie die Juden in diesem Bereich anerkennen, gleichberechtig erkennt wird es immer wieder ein Problem geben.

00:15:39: Ich bin auch da eine Auffassung zum Bezüglich der Lieder, die müssen nicht da bleiben.

00:15:44: Die können sofort nach Israel zurück.

00:15:47: in den israelischen Teil zurück und können sich dort ansiedeln.

00:15:51: Es gibt noch genug Freiräume dort, überhaupt kein Problem für mich.

00:15:55: Aber das Problem wird sein, die Muslime müssen endlich anerkennendes Juden dort ihr Recht haben zu

00:16:02: bleiben.".

00:16:03: Ja also jetzt bist du wieder mal im politischem Konflikt?

00:16:06: Das sehe ich auch nicht anders!

00:16:07: Das ist ein politischer, ideologischer, kolonialistischer Konflikt.

00:16:13: Weil es ist weniger an Judenproblems gibt genug Judeln auf der Welt die sagen das ist nicht okay was da abgeht.

00:16:20: also es ist

00:16:21: und

00:16:22: auch wenn

00:16:22: ich am Start ist

00:16:24: Nein, nein.

00:16:25: Es geht auch da – doch das gibt es!

00:16:27: Aber es gibt auch arabische Länder, die auch Frieden abgeschlossen haben und so weiter und so fort.

00:16:33: Also dass zog umso pauschalisiert dastehen zu lassen, dass wir sagen, Muslime müssen einerkennen und Arama müssen einerkennen, Zereda und so.

00:16:41: Und dann muss es genauso umgekehrt.

00:16:42: also Israel erkennt vehement das Existenzrecht Palästina nicht an.

00:16:48: Also es gibt einen Gegensatz.

00:16:49: Das Parlament hat beschlossen, das nie anzuerkennen.

00:16:53: Da kommen wir wieder zum Punkt hier.

00:16:57: Es muss eine Bewegung auf gegenseitige Basis geben – nicht einseitig sondern beizeitig müssen sie sich und zwar gleichzeitig bewegen aufeinander zu.

00:17:05: Aber im Moment sehe ich dass man erst mal Trennlinien schaffen muss erstmal Ruhe wieder reinbringen, ein gewisses Vertrauen aufbauen muss.

00:17:14: Interessanterweise wirtschaftlich läuft das anders denn sagen wir was benutzt man an Währung in den palästinensischen Gebieten?

00:17:23: Der Schekel!

00:17:24: Tatsächlich?

00:17:24: Ja natürlich!

00:17:27: Nur also der Schekl ist die ganz normale Währungen so.

00:17:31: Siebzig Prozent der Waren die in den Palästinsen einschließlich Gaza sind israelischer Waren.

00:17:39: Auch in Gaza bezahlt man mit Schiekel.

00:17:44: Es gibt eine wirtschaftliche Verflechtung, die eng verbunden ist mit den wirtschaftlichen Darzachen.

00:17:51: Das heißt auch viele Arbeiter bis zum siebten Oktober, die aus Gaza kamen gingen nach Israel als Star-Gelöhne und auch aus der Westbank

00:18:00: usw.,

00:18:01: das heisst diese wissenschaftliche Verpflichtung sind schon mal da.

00:18:04: es geht nur um ein politischer Wille.

00:18:06: Man kann die religiöse Karte auf und runter spielen.

00:18:09: Ich fasse mal zusammen, der Fürst-Shamud-Fürst-Plan sieht aus erstens wie folgt das Existenzrecht Israels wird anerkannt.

00:18:17: zweitens ein palästinensischer Staat wird anerkannt.

00:18:21: drittens die Siedler gehen zurück.

00:18:24: dann gibt es vielleicht noch viertens beide Seiten für Pflichten sich auf Gewalt zu verzichten.

00:18:34: Diesen Plan legt man den Menschen in Israel vor und den Menschen im Palästina vor.

00:18:41: Würde es dort jeweils eine Mehrheit dafür geben?

00:18:44: Das ist schwierig, also in Israel war es ja so, sag ich, dass fünfzig Prozent der Israelis netten Jao immer noch wählen und fünfzig prozent die nicht haben wollen.

00:18:59: das geht immer mal hoch und runter.

00:19:02: Im Augenblick scheint es mir aufgrund der Unterstützung durch Trump eher in die Richtung zu gehen, dass der Netanyahu wieder Mehrheiten bekommen wird.

00:19:12: Bedaulicherweise, sag ich mal, bedaulicher Weise.

00:19:16: Mit Netanyau wird das so schnell keine Lösung geben.

00:19:20: Aber im Übrigen gibt auch derzeit keine anderen Politiker, die ich kenne in Israel, die in der Lage wären, so etwas durchzusetzen.

00:19:31: Ich glaube also, es wird schwierig werden das relativ kurzfristig und kurzfristige meine ich drei vier Jahre so etwas hin zu bekommen.

00:19:39: Aber die grundsätzlich ist das was du gesagt hast so richtig so würden wir's gerne sehen aber die Befürchtung dass er so schnell nicht durchsetzbar ist liegt auf der Hand.

00:19:49: Und wäre an solcher Planen auf der Paläns-Palästin Henderson Seite mehrheitsfähig?

00:19:56: Es sind eine Million Fragen, die hinzukommen.

00:19:59: Was ist mit dem Status Jerusalem?

00:20:00: Was ist das mit dem Rückrechter der vertriebenen Palästinianer?

00:20:04: Und da gibt es eine ganze Menge Frage, die damit einhergehen.

00:20:09: nun aber irgendwo muss man anfangen.

00:20:13: Stefan also dass wir einfach sagen so es funktioniert nicht und dann warten wir ab und sowas.

00:20:18: ich glaube als Europäer haben viel zu lange weggeschaut und viel zu langen Entwicklungen einfach von der Ferre beobachtet.

00:20:30: Diese Entgleisung auf beiden Seiten dieser Radikalisierung, wenn ein Konflikt nicht gelöst wird dann werden die Menschen immer radikaler in ihrem Gedanken, egal wo das sich abspielt.

00:20:42: Und dort hat sich das über Jahrzehnte so weiterentwickelt wie man hat einfach es geschehen lassen und einfach mal hingenommen, dass es doch soweit kommt.

00:20:53: Jetzt das Problem zu lösen.

00:20:55: umso komplizierter wird es weil die Menschen in ihrem Gedanken dermaßen nun wirklich abgedriftet sind.

00:21:02: da braucht's vielleicht eine ganze Generation um die wieder aneinanderzubringen und die anzunähern.

00:21:07: Du hast vorhin erwähnt... Lass mal,

00:21:08: lass mal!

00:21:09: Wünschte

00:21:09: euch beide.

00:21:10: also du hast gesagt wir sind europäer wünscht ihr euch beide dass wir als Europa uns viel stärker einbringen Von außen auch sich mehr eingebracht wird und als neutrale Basis verhandelt wird zwischen beiden Parteien, weil ihr auch politisch in den eigenen Reihen zu wenig, ich sag mal Kompromiss-Lösungsansätze sieht.

00:21:29: Also ist es besser wenn jemand von außen kommt so ähnlich wie das der Trump gemacht hat jetzt da noch Trump dahingestellt?

00:21:34: Ist das gut?

00:21:37: Europa – das haben wir nun in die letzten Auseinandersetzungen gesehen – ist relativ schwach.

00:21:42: Ja, relativ Schwach!

00:21:43: Es gibt eine ganz starke Figur, dass tatsächlich USA mit Herrn Trump derzeit.

00:21:49: Und auf der anderen Seite haben wir Russland und China, also es gibt im Grunde drei starke Partner und alles andere sind relativ schwache Partner.

00:21:59: Es wäre schon Wünschen wert wenn auch Europa sich mal deutlich positionieren würde.

00:22:05: Wir haben seit sechszig Jahren nun hingenommen dass es die das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen gibt diese UNVRA Und ich bin der Auffassung, dass dies eines der guten Probleme ist.

00:22:19: Denn es kann nicht sein – und wir haben sie in Deutschland eigentlich vorgemacht, das wollte ich vorhin gerade sagen, in Deutschland vorgemachten – anderthalb Millionen Flüchtlinge, glaube ich war uns auch oder wer.

00:22:28: Ich weiß gar nicht wie viele es waren aufgenommen haben nach dem Zweiten Weltkrieg und hier bei uns waren weit mehr fünf Millionen waren es alleine

00:22:36: in Niedersachsen damals mehr zwei Millionen Menschen.

00:22:38: Ja eben wir hatten jetzt schon so viel.

00:22:40: also ich glaube insgesamt fünf Millionen glaube ich sogar aufgenommen habe die integriert haben was möglich war und das ist mit den Pälzenden dann nicht möglich gewesen.

00:22:50: In all den arabischen Staaten war es sich möglich, die Pälzer zu integrieren.

00:22:54: Wir sehen's heute noch.

00:22:55: Du hast vorhin gesagt man kann ich alles mit allem vergleichen?

00:22:57: Nein,

00:22:58: völlig

00:22:58: klar!

00:22:58: Das kann man auch schwer vergleiche denn damals sind vorwiegend Deutsche aus dem ehemaligen Ostgebieten in westlichere Teile Deutschlands

00:23:05: gekommen.

00:23:05: Ja aber wir haben hier Muslime und Moslima.

00:23:07: Nein nein nein nein.

00:23:10: Aber

00:23:10: schon wir haben aber tatsächlich der Fall dass wir theoretisch jetzt immer noch Heute die Urgroßkinder immer noch als Flüchtlinge anerkannt werden, mit dem nichts zu tun haben.

00:23:23: Esrael

00:23:23: kann doch mal ganz einfach den Stadtpalästina sowie der Teilungplan der UNO-Anhaltetunhundertachtundvierzig das vorgesehen hat einmal endlich umsetzen und sagen ja es gibt ein Nebel Israel.

00:23:33: wir waren ja ganz nah und seit langem mit Rabin damals.

00:23:35: wir waren da wirklich so?

00:23:37: bis bis bis ihn einen Ridegal Israel erschossen hat waren wir ganz nah an dem Thema.

00:23:42: Gebe es ein palästinansisches Staat, wäre deine Argumentation d'accord.

00:23:46: Dann sind die innerhalb des anerkannten palästa- nanzischen Staats.

00:23:50: Es geht ja... Ihr sagt es ist mal du weniger aber es wird immer wie wir sagen in den arabischen Ländern alles was!

00:23:57: So es gab nun dieses Thema hier.

00:23:59: Wir vertreiben Netanyahu und seine Rechten.

00:24:03: Wir ver treiben die Palästinaanse aus Gaza die schon nach Ägypten nach Sinai.

00:24:07: Alles was bitte?

00:24:08: Sind das vollständige, vollwertige ägyptische Staatsbürger mit Rechtern und Pflichten?

00:24:14: Mit Wahlrecht, mit Reiserechte?

00:24:16: oder sind das nun irgendwie geduldeter Flüchtlinge.

00:24:19: Oder was sind das?

00:24:20: Welche Status haben diese Menschen?

00:24:22: Die haben Familien die wollen dann Eigentum haben, die wollen vielleicht studieren, sie wollen vielleicht mal reisen

00:24:26: usw.,

00:24:26: alles was!

00:24:27: Du kannst nicht Millionen Menschen einfach da hinschieben.

00:24:30: und das ist der Status der palästinländischen Flüchtlingen bis heute ohne ein geregeltes Dasein.

00:24:36: Und wenn Israel nun irgendwo dieses ermöglichen würde, würden sie sich selbst angefallen tun weil diese Menschen endlich mal Staatsbürger eines Landes sind mit allen Rechten und Pflichtern und Reisepässe usw.

00:24:47: Aber dieses ungeklärte Status führt zu diesem Problem das wir immer noch heute haben.

00:24:52: Ja nur ihr werdet doch nicht wie etwa fünffünf Millionen oder fünfkundneun fünf Millionen Menschen in Gaza streifen oder in der Westbank rechnen können die ihr wieder zurückhaben wollt als Flüchtlinge von Ururseltern.

00:25:03: Wie wollte er mit den Menschen umgehen?

00:25:04: Das ist

00:25:05: aber das Problem löst sich, in dem sagen wir mal wenn ein Staat Palästina eine Westbank geht und das sind seine Staatsbürger dann hat sich dieses Rückkehr erledigt.

00:25:13: Warum?

00:25:14: Auch weil die Leben in ihrem eigenen Land... Das ist das was du Frau Hüntersmeier gesagt

00:25:17: hast.

00:25:18: Nicht fünf, neun, fünf Millionen.

00:25:19: Warum nicht?

00:25:20: Wo willst Du die unterbreiten?

00:25:22: Die leben doch dort!

00:25:22: Wenn ich mal kurz unterbrechen darf, das Problem glaube ich hier nicht lösen.

00:25:26: Weil ich meine es stimmt schon Wir haben gefalltige unverändert Flüchtlings Lager, das sind wahrscheinlich inzwischen Flüchtlingsstädte

00:25:34: im Libanon

00:25:36: etc.

00:25:39: Das ist dann die dritte oder vierte Generation.

00:25:41: also dieser Friedensprozess der wirft wenn man ihn ernst nimmt ganz viele Fragen auf.

00:25:47: aber erstmal halte ich fest ein paar Schlüssel habt ihr schon gesagt.

00:25:51: lasst uns mal über die Situation in Deutschland reden.

00:25:54: Ist eigentlich der Eindruck richtig dass das Verhältnis zwischen den Juden einerseits und Arabischen Community in Deutschland.

00:26:03: Andererseits, aktuell ist so schlecht wie aktuell?

00:26:08: vielleicht so schlecht es wie noch nie?

00:26:10: Würdet ihr das so sehen oder ist das eine Übertreibung?

00:26:13: Nein, das ist schon so.

00:26:15: Das ist im Augenblick wirklich nicht gut.

00:26:18: Es gibt derzeit offene Ablehnungen auf beiden Seiten, offene Ängste.

00:26:26: Es geht so weit, dass man sich gar nicht mehr ... Man gibt ja gar nicht die Hand.

00:26:35: Wobei man sich auch vorher schon nicht immer die Hand gegeben hat.

00:26:39: Also die Beziehung vor zwischen Israeli, zwischen Juden hier und, ich sag mal, Pälzendenzern auf der anderen Seite nicht nur Pälzenendenz, aber auch arabischen Bevölkerungszeilen in Deutschland.

00:26:53: Türkischen Muslim ist nicht gut.

00:26:56: Die Beziehungen sind sehr schlecht sogar!

00:26:58: Ja, wir werden als Juden von den Muslimen hier in Deutschland derzeit nicht gerade positiv gesehen.

00:27:09: Wie siehst du das aus palästinensischer Sicht?

00:27:13: Also ich gebe Michael immer noch die Hand.

00:27:19: Nein also es gibt auch einige Fälle wo es nach wie vor völlig in Ordnung läuft.

00:27:25: aber Michael hat recht, dass die Verhältnisse sind angespannt.

00:27:30: Da gibt es für meine Begriffe zwei Gründe dafür weshalb wir so weit gekommen sind.

00:27:36: also der Konflikt natürlich mit dem alles was wir vorgetragen haben mit den historischen Entwicklungen etc.

00:27:43: und das wegschauen und so da hat sich einiges schon angestaut.

00:27:48: Das ist die eine Sache.

00:27:49: Dann gibt es zwei Sachen, die aus palästinensisch-arabischer muslimische Sicht, wenn du so willst wirklich sehr stören sind.

00:27:56: Zum einen ist das wir fast alle Communities, die hier sind.

00:28:05: nach dem siebten Oktober hat man unmissverständlich verlangt bevor ihr euch zu irgendwas äußert müsst ihr erst mal euch vom siebte Oktober distanzieren und so weiter und so fort Was die meisten Gemeinden auch gemacht haben.

00:28:16: Egal wie, ob es nur eine Moschee-Gemeinde oder eine Community erzählt haben.

00:28:22: So was.

00:28:22: Ja, das stimmt

00:28:22: definitiv.

00:28:26: Was später allerdings nicht erfolgte... Wir haben ja Gräueltaten in Gaza erlebt von der israelischen Armee wo ganze Familien, tausende Menschen und Kinder erzählern so etwas.

00:28:38: Und man hat sich gewünscht dass Die jüdischen Gemeinden auch mal sich ganz klar dazu äußern und sagen, nein das ist nicht unser Ding.

00:28:46: Das ist sehr ja Böschel!

00:28:47: Und wenn überhaupt ein sehr, sehr begrenzt passiert oder gar nicht?

00:28:53: Doch schon es gibt ganz viele jüdische Gemeinde die deutlich gesagt haben wir akzeptieren nicht dass was derzeit im Garterstreifen passiert

00:29:02: Michael, aber der Zentralrat hat sich nie so eindeutig geäußert.

00:29:06: Die Ausdrücke waren immer wieder nun erklärend und entschuldigend und verzeihend.

00:29:10: Das ist der ein Teil was nach wie vor nicht in dieser Klarheit wie von uns verlangt wurde auf der anderen Seite passiert.

00:29:17: das ist ein Problem.

00:29:19: Der erst andere Problem ist es sind eine ganze Menge Fehler der Politik in Deutschland Wie man mit vielen Sachen umgegangen ist Und ich glaube wir beide haben hier gezeigt auch mit deiner Hilfe, deine Funktion als Ministerpräsident auch.

00:29:35: Dass wir es anders haben können!

00:29:37: Also man ist mit sehr viel Vorsicht in Niedersachsen mit dem Thema umgegangen und man ist nicht mit dieser Brutalität wie es zum Beispiel in Berlin ist.

00:29:49: Wenn ein Palitur getragen wird, wird es runtergerissen oder die palästinansische Flagge darf nicht getragen werden und so weiter.

00:29:55: Man ist hier sehr besonnen damit umgegangen und das konnte dann auf beiden Seiten auch entsprechend reflektiert werden.

00:30:02: So dass wir sagen zu auf der palästen an sich Seite Es gibt Spielregeln.

00:30:06: Es gibt Tabus, die wir gar nichts zulassen und nicht akzeptieren und das darf nicht auf den Straßen in Niedersachsen passieren.

00:30:12: Das hat passiert da das auch nicht.

00:30:13: Okay?

00:30:15: Zumindest weitest gehen nicht.

00:30:17: das hier doch im Griff behalten haben.

00:30:19: Und woanders ist man einfach als Haudegen, sozusagen staatlicherseits herangegangen, dass dieser Konflikt einfach nicht entspannt hat sondern noch mehr verschärft hat und das ist etwas eine Situation die wir weitest gehen in Deutschland oder da haben.

00:30:32: Du

00:30:33: guckst gerade ziemlich kritisch.

00:30:35: Das gilt für beide Seiten natürlich ja.

00:30:37: also Wir haben leider In der Begriff Meinungsfreiheit steht bei mir sehr hoch.

00:30:45: Ja also Meinungs Freiheit.

00:30:47: solange ich nicht beleidige verunglimpfer, also strafrechtig mich in einen Teilbewege ist für mich Meinungsfreiheit ein ganz großes Link.

00:30:57: Und das vermisse ich bei ganz vielen jüdischen Mitgliedern meiner Gemeinden überwiegend auch anderer Jüdischer Gemeinde, dass sie den Begriff der Meinungs Freiheit nicht kennen.

00:31:08: Das heißt also indem wo jemand sagt Ich bin Pelsenländer ist es schon antisemitisch.

00:31:12: Ja, nein natürlich nicht.

00:31:14: Natürlich darf ein Pelznenz auch äußern... Ich mag hier Stadt Israel nicht!

00:31:19: Warum denn nicht?

00:31:20: Darf ich doch gar kein Problem mit?

00:31:21: Dann soll er das sonst sagen und ich sage ich mag dich als Pelznense auch nicht gut darf ich auch sagen ist auch noch von der Meinung frei gedeckt.

00:31:30: Solange ich ihn schlage oder ich sag du bist ein Arloch ja, darf ich das?

00:31:36: Und ich glaube, wir sollten langsam mal wieder so ein bisschen auf den Boden der Tatsache zurückkommen sagen.

00:31:41: Nicht alles ist antisemitisch was die Persönländer sagen und nicht alles ist antipersönländisch das die Juden sagen sondern wir sind normale Menschen hier in Deutschland.

00:31:51: Wir unterwerfen uns wie im Staat.

00:31:53: Wir unterwärfen den Regeln dieses Staates.

00:31:55: Das erwarte ich von jedem der auf Demonstration geht und lange das so läuft habe ich gar kein Problem damit mit einem Präsidenten diskutieren, auch nicht freundschaftlich verbundenen Personen zu diskutieren.

00:32:11: Und das Schöne ist ja hier, dass wir eine Vielzahl von freundschaftlichen Begegnungen schon gehabt haben mit den Gruppen der Pestilenser in Nier-Sachsen – ich kenne eine vielzahl von Jasit.

00:32:25: die mich freundschaftlich begrüßen, die mich mit dem Auto irgendwohin bringen oder uns gemeinsam irgendwo hinbringen.

00:32:31: Ich habe keine Angst, mit dem mitzufahren.

00:32:33: Genauso finde ich, wie ich Angst habe, mit der Seed-Auto zu fahren.

00:32:37: Man könnte ein bisschen besser fahren.

00:32:42: Ganz klare Statement für Toleranz und Respekt und Meinungsfreiheit.

00:32:47: Das finde ich sehr schön.

00:32:48: aber ich komme nochmal zurück auf die Bundesebene, auf die deutsche Ebene.

00:32:51: Was müsste denn ein Bundeskanzler tun jetzt?

00:32:54: Vielleicht auch ... Ja, Sieht was.

00:32:57: Was siehst du denn, was einen Bundeskantler jetzt tun muss?

00:32:59: Oh Gott!

00:33:00: Da rast die Sendung dafür nicht, was unser Bundeskansler ...

00:33:03: Fangen wir erst mal mit der Situation im Inneren an.

00:33:06: Also ich fange mal an dass Wir haben beide hier ein Projekt gemeinsam mit dem Land und den Stadt Hannover gestartet das wir zwanzig Kinder aus Gaza und Israel zur Behandlung nach Hannover holen wollen.

00:33:22: Das wurde bequettiert, und zwar seitens unserer Bundesinnenminister.

00:33:28: So ich habe auch persönlich noch die Chance gehabt mit dem Ganzen darüber versprach selbst sich darum zu kümmern ist nichts passiert.

00:33:36: Stattdessen schafft das Deutschland nun Esel aus Gaza zu holen um den Warmedecke zu geben.

00:33:44: Da haben wir aus dem Wochenende die Nachricht irgendwo gelesen und da haben wir sofort Kontakt zufällig eigentlich gehabt, weil wir über ein anderes Thema reden wollten unterlesen.

00:33:53: Das kann nicht sein!

00:33:54: Hast du diese Meldung gelesen?

00:33:55: Kann nicht sein...

00:33:57: ...heben wie Nier Sachsen.

00:33:59: Ja ja also nochmal ist vielleicht so noch nicht ganz verständlich.

00:34:03: Also es gibt die sehr ehrenwerte Initiative von Tierschutz von Tierfreunden Tiere aus dem Gasa, wo sie es im Moment sehr schlecht haben und die vielleicht auch verletzt worden sind nach Deutschland zu holen.

00:34:16: Esel!

00:34:17: Also wer sollte dagegen etwas haben?

00:34:19: Ich jedenfalls nicht.

00:34:20: aber zeitgleich die ebenfalls sehr ehrenwerte Initiative lasst uns doch verletzte palästinensischer Kinder in deutschen Krankenhäusern behandeln.

00:34:32: Die wird von Alexander Dobrindt glatt abgelehnt Und ich meine, dass man sich darüber aufregen kann, kann nicht echt nachvollziehen.

00:34:40: Also das ist so als was hat denn Bundeskanzler machen können?

00:34:44: So!

00:34:44: Das ist eine der vielen vielen Sachen wo ein Bundeskünstler hier... Der Bundeskitzler hat für meine Begriffe nicht zu sein.

00:34:52: Also eine Anerkennung des Palästina-Staates kommt erst am Ende eines, sondern das auch mal ein Zeichen setzt und sagt pass auf wie erkennt eine Stadtpalästiner an dass da lösen wir verschiedene Probleme inklusive der Flüchtlingsprobleme an damit es den Menschen die haben einen eigenen Staat so und alles andere wird.

00:35:08: jetzt einfach mal auch mal einfach mal Fakten schaffen damit man einfach vorwärts kommt.

00:35:14: Und

00:35:15: die Anerkennung heißt durch Deutschland bringt ja im Land selbst gar nichts.

00:35:21: Das ist eine Deklaration, die man da abgibt aber sie bringt nichts.

00:35:27: Solange nicht im Staat selbst also in Pelsinn zwischen Pelsiner und Israel andere Entscheidungen getroffen das jetzt da sind bringt doch Die Erklärung des Bundeskanzlers, wir erkennen den Staat in Pelsvinan nicht

00:35:40: viel.

00:35:41: Aber das haben viele andere Länder gemacht und Deutschland könnte das auch tun!

00:35:46: Könnten

00:35:46: die hätte ich gar kein Problem mehr.

00:35:48: Also inklusive England und Kanada und Frankreich und Spanien also verschiedenen europäische Staaten haben, dass in Deutschland eine der wichtigsten Unterstützungen ist.

00:36:00: Israel, zweitwichtigste nach den USA kann auch mal ein Zeichen setzen.

00:36:04: Also wenn die Frage an mich gerichtet wird als Deutschpalästin dann so, was macht der Bundeskanzler?

00:36:09: Der muss da ein Zeichensetzen und kann er sich nicht dahinter verstecken und einfach hier auch einmal die Verantwortung wahrnehmen auch gegen über Israel damit Hier eine Bewegung in dem Konflikt kommt.

00:36:18: Das sind so zwei kleine Beispiele, aber die Liste ist sehr lang.

00:36:23: Es geht um Waffenexporter und es gibt um Waren, die in den illegalen Siedlungen produziert werden und eigentlich von immer wieder durch deutschen Veto dieses Importbeschränkungen wieder aufgehoben wird.

00:36:38: Also es sind viele Maßnahmen wo man sagt was ihr macht ist nicht in Ordnung.

00:36:42: Das sag ich nicht nur.

00:36:44: Ich sagen auch sehr viele israelische Intellektionale, die verlangen dass Deutschland mehr tut als das nur einfach als Zuschauer in dem Konflikt und einfach mal Geld rüber beweisen.

00:36:55: Und dann macht das weiter wie bisher.

00:36:57: es geht nicht.

00:36:57: Man muss auch man als Werterstaat, wie wir es sind, als ein Staat der Demokratie vermitteln will an seiner Generation.

00:37:07: Man muß es auch das Leben und nicht einfach nun dahin predigen.

00:37:10: Die will nicht nerven aber ich will nochmal auf diese Situation in Deutschland zurückkommen Weil mir macht das Sorgen, wenn zwei Gruppen in der Gesellschaft die arabische Community und die jüdische Community in offener Feindschaft miteinander leben.

00:37:26: Wenn ich es mal so drastisch ausdrücken darf – das kann nicht so bleiben!

00:37:32: Aber schon Arabische oder Pensionäntische?

00:37:35: Das ist weniger dependentisch als die türkischen muslimische.

00:37:39: Ja, das finde ich interessant!

00:37:43: Das macht das Problem ja dann in der Tat noch größer.

00:37:46: Also was müsste denn tatsächlich geschehen?

00:37:49: Was kann denn realistischerweise geschehn damit diese Feindschaft nach und nach umgewandelt wird in respektvolles Miteinander?

00:38:00: höher sollte man den Maßstab vielleicht im Moment gar nicht legen.

00:38:04: Was kann man machen?

00:38:05: Du hast

00:38:05: das Wort gesagt, respektvolles Miteinander und das fehlt in vielen Fällen in Deutschland noch.

00:38:10: Also erst mal seitens der Politik.

00:38:13: ich sage es gibt hier ein Beispiel Ich habe aus gegebenen Anlassengespräche in Berlin gehabt Und dann sagten die mir unsere Situation in Berlin als palästinensische Community und ich möchte gerne betonen dass es gab einiges an Anschläge in Deutschland, einiges an Schmierereien und so weiter.

00:38:35: Und es war nie eine Palästinenz, sondern es waren tatsächlich wie Michael sagt teilweise auch deutsche Radikale die auch in vielen Fällen diese Geige spielen rechts oder links radikal aber auch deutsche.

00:38:51: das ist eigentlich unbedingt importierte Antisemitismus oder sowas.

00:38:55: Also in den allerwenigsten Fällen, wenn überhaupt war es Palästinenser.

00:38:59: also da bestätigt die Aussage von Michael.

00:39:03: Aber was wichtig ist zum Beispiel in Berlin, wenn die palästinenzische Community dem Bürgermeister man wegen bittet eine Veranstaltung zu kommen oder irgendwas, dann kommt noch nicht mal der Fördner wortwörtliche Aussage Ist die jüdische Community in einem gleichen Stadtviertel?

00:39:21: Hat hier irgendeine Veranstaltung, da kommt selbstverständlich der Bürgermaster vielleicht auch der Innensenator oder so.

00:39:27: Oder Innensenatoren.

00:39:28: in dem Falle und diese Diskrepanz du sagst Respekt das muss man dann muss man auch von staatlicher Seite dieses wieder aufbauen damit man seit auf Augenhöhe beide begegnet damit auch dass wir trauen zu einander hier.

00:39:39: Wir können nicht nur eine Seite schauen Und dann erwarten dass die andere Seite das auch versteht und dann wieder behebt.

00:39:45: also Das ist auch dein Verdienst, das ist jetzt kein

00:39:49: Lobes hier.

00:39:50: Aber was wir in Niedersachsen hatten, das muss ich wirklich in alle Klarheit sagen und du...

00:39:58: Aber nicht zu oft!

00:40:00: Okay aber das was du hier mal leist gesetzt hast.

00:40:06: Als wir es gesetzt hast, Stefan, das wurde in der Politik komplett übertragen.

00:40:11: Das heißt parteiübergreifend!

00:40:13: Das ist wirklich so in Niedersachsen so... ...das Partei übergreifend alle Parteien, alle Vorsitzende und so weiter.

00:40:20: Wann die Palästin dann sich die Gemeinde ruft?

00:40:21: Und sowas kommen die alle genauso zu den jüdischen Gemeinden.

00:40:24: Und das hier hat eine ganz neue Situation geschaffen in Nieder-Sachsen.

00:40:28: Ihr seht, die Problematik in Berlin ist ein anderer.

00:40:31: Das ist nicht die Frage ob da nun der Deutsche christliche Bürgermeister zu einer arabischen Veranstaltung geht.

00:40:40: Wir haben in Berlin, überwiegend in Berlin tatsächlich einen ganz starken Antisemitismus.

00:40:47: Es gibt tatsächlich wirklich Leute die schicken ihre Kinder nicht mehr alleine in die Schule, die werden gefahren mit Bewachung und so weiter.

00:40:55: das ist Berlin Das haben wir nicht in Hannover zum Glück, das haben auch nicht in anderen Städten, sondern in Berlin Und das ist ein... anerkannte Weise ein derartiger Zustand, der nicht mehr tragbar ist und es hängt ganz viel zusammen tatsächlich mit den Personen die da leben.

00:41:10: Nicht mit dem Politiker in die er lebt oder mit den Personen die erleben.

00:41:13: Es sind ganz starke arabische, ehm...nicht palzenhändische Arabische Probleme, die nach Deutschland hineingetragen worden sind.

00:41:20: Das sind ganz starke türkische Probleme rein türkischer Probleme, wie sie nach Deutschland hier eingetragen wurden und die wir gar nicht mehr bewältigen können.

00:41:31: Berlin hat sich im Prinzip ergeben in diese Probleme.

00:41:34: Ich weiß nicht wie man das lösen will, ja?

00:41:38: Das werden wir heute auch nicht lösen.

00:41:39: Aber Michael, da

00:41:42: möchte ich noch... Wir haben Probleme

00:41:44: dort.

00:41:44: In

00:41:44: Berlin auf jüdischer Seite auch diverse Gruppen von Rechtslachen.

00:41:53: Es gibt keine Juden die gewalttätig sind in Deutschland.

00:41:56: Das ist der Unterschied!

00:41:57: Wir haben gewalt tätige arabische Gruppen, Gruppierung, muslimische Gruppierungen, arabische Gruppingen, muslime Gruppien gewältig sind.

00:42:06: Nicht jüdische!

00:42:07: Es gibt keinen Juden der irgendjemand hier mit dem Leben bedroht.

00:42:13: Das ist der Unterschied.

00:42:14: aber das frage auch sagen wir mal die Erziehung vielleicht.

00:42:16: Wir können nur für unsere Kinder sprechen Ja?

00:42:19: Wir können nicht für die Erzählung sprechen Die aus den arabischen Staaten in Deutschland gebracht worden

00:42:27: ist.

00:42:28: Ich weigere mich, dass das Ganze reduziert wird auf importierte Antisemitismus.

00:42:34: Antisemitism ist eine europäische Erfindung, die hat nicht alle arabischen muslimischen Stadt!

00:42:41: Stadt gefunden.

00:42:42: Selbst der Zynismus ist eine europäische Idee und nicht eine arabische Idee, also das Ganze muss man wirklich in einem richtigen Kontext setzen.

00:42:52: Wir haben hier ein Antisemitismus, der vorhanden ist kommt von rechts und links.

00:42:56: übrigens so und das ist historisch dann da auch im Berlin gibt es das ganze hier.

00:43:01: aber vergiss Berlin ich gebe die recht Berlin ist in Sonderstadt.

00:43:05: Ich war jetzt einen Menschen zum Beispiel Vorwärts

00:43:07: zu den anderen

00:43:08: deutschen Landeshauptstätten.

00:43:11: Da passiert exakt das gleiche dort, auch wenn es nicht dieser Vielfalt

00:43:14: ist.

00:43:14: Heute jetzt an einer Stelle noch gerne mal den Spieß umdrehen.

00:43:17: nachdem ihr freundliche Worte gefunden habt könnt ich jetzt längere Illusion darüber ausbreiten was eure Rolle gewesen ist bei dem Dialogen auf Augenhöhe zwischen Juden in Niedersachsen und Palästinensern in Niedergesachsen so.

00:43:33: Das war aber vor dem Angriff der Hamas.

00:43:38: Seht ihr eine Chance?

00:43:40: Wir sind ja zu einem Elicht auf der Zielgerade unseres Gesprächs, einen neuen Anlauf in dieser Richtung zu machen?

00:43:46: oder sind die Gräben jetzt so tief?

00:43:48: Nein das wird wieder losgehen da habe ich gar keinen Zweifel.

00:43:56: Ich glaube schon dass wir noch ein paar Monate brauchen um es ganz zu beginnen aber dann können wir wieder anfangen.

00:44:01: Also das ist genau so.

00:44:03: Im Gegensatz, ich hatte schon mehrere Treffen gehabt wo wir den Weg dafür ebneten nicht nur auf Palästinanzeig.

00:44:11: Palästeiner wie Michaelis hat, dass es palästeinanzisch gar kein Thema.

00:44:15: So auf arabischen muslimische Ebene und also die Zeichen stehen jetzt irgendwo auch dadurch auf vernünftige Weise miteinander redet, die Zeichen stehen positiv.

00:44:30: Ich habe gestern gerade mit dem Landesbeauftragten gegen Antisemitismus Prof.

00:44:34: Wegner gesprochen.

00:44:36: er bereitet jetzt einmal ein Gespräch vor in dem er nicht natürlich mich und einige Vorsitzenden der Schuragemeinen einlädt.

00:44:47: Er hat zu einem gemeinsamen Gespräch also den muslimischen Gemeinden mal einlässt.

00:44:52: Das Gespräch hat bisher nicht stattgefunden.

00:44:55: Aber das hat mit ihm stattgefundet?

00:44:57: Ja, aber ohne uns!

00:44:59: Nein, nein – mit mir!

00:44:59: Ich habe es organisiert und mit ihm.

00:45:01: Also

00:45:02: okay... Jetzt will

00:45:03: er das mal umgehen.

00:45:04: Also

00:45:06: ich finde, dass ist so gegen Ende eines solchen Gesprächs doch nochmal ein schöner Abschluss, dass man sagt die Probleme im Nahen Osten sind tief.

00:45:16: Ob und wann man sie einer Lösung zuführen kann, das sollen wir heute nicht klären können abgesehen von einem interessanten Plan.

00:45:22: Aber was bei uns in Deutschland möglich ist?

00:45:26: Das sollte jetzt eben auch geschehen und da ist auch etwas möglich.

00:45:30: Und wenn es nicht von der Seite der Bundesregierung kommt dann kannst du eben auch von der Basis her kommen.

00:45:35: Genau!

00:45:37: Wir

00:45:37: versuchen das.

00:45:38: ohne dieses Gespräch gibt's nur eine Anfeindung und das darf in diesem Land nicht geben.

00:45:44: Dann vielen Dank für das spannende Gespräch.

00:45:46: Wir haben ja eine ganz konkrete Schlussfolgerung, wir machen das zu einem Exportschlager, eure Freundschaft hoffentlich über die ganze Community, über die verschiedenen Communities sind weg.

00:45:55: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

00:45:57: Danke schön!

00:45:58: Tschüss!

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